Was ist das ITM

Das ITM ist die logische Weiterentwicklung bewährter bestehender, interdisziplinärer Strukturen. Schon seit 31 Jahren arbeitet der Onkologischer Arbeitskreis und das Onkologische Zentrum zusammen, um eine möglichst geordnete und gute Behandlung zu garantieren. Um diese Zusammenarbeit noch perfekter zu gestalten und diese bewährten Abläufe allen Tumorpatienten des Klinikums zugute kommen zu lassen, wurde zusammen mit dem zertifizierte Brustzentrum (IBZ) und dem European Leukemia Network das ITM geschaffen.

So wurden insgesamt ca. 400 Räumlichkeiten im Herzen des Klinikums für ca. 2 Mio. Euro für dieses Unterfangen renoviert. Das ITM selber soll als stetes Eingangsportal für alle Tumorpatienten dienen. Die Therapie findet in den jeweiligen Mutterkliniken statt.

Bei der Planung des ITM waren unsere Überlegungen, dass wir ein zentral vernetztes Zentrum schaffen wollten, bei dem die einzelnen Ärzte jedoch an den einzelnen Mutterkliniken gebunden und angestellt bleiben. Die Infrastruktur (Sekretärinnen etc.) sollten dem jeweiligen ärztlichen Direktor zugeordnet werden. Dadurch wollten wir eine klare Verantwortlichkeit bewahren.

Um die Organgruppen autonom und selbstständig zu erhalten, haben wir dem ITM nicht einen zusätzlichen Lehrstuhl zugeordnet, sondern eine Leitgruppe gebildet. Eine flache Hierarchie konnte beibehalten bleiben, die ein effizienteres Arbeiten ermöglichen soll. Mitglieder der ITM Leitgruppe sind Herr Prof. Dr. med. Frederik Wenz, Direktor der Klinik für Strahlentherapie, Herr Prof. Dr. med. W.-K. Hofmann, Direktor der III. Medizinischen Klinik und Herr Prof. Dr. med. Stefan Post, Direktor der Chirurgischen Klinik. Herr Prof. Wenz ist zudem Sprecher der Leitungsgruppe des ITM. Herr Prof. Dr. med. Bernd Kasper fungiert als Ärztlicher Geschäftsführer des ITM und ist Koordinator des Onkologischen Zentrums (OZ).

Die Tumordokumentation wurde gebildet, um den Ablauf der Arbeitsbereiche untereinander noch einfacher und reibungsloser zu gestalten. Außerdem soll sie der Qualitätssicherung dienen. Dadurch, dass hier eine Anlage von Akten vermieden wird, bleiben die Daten stets abrufbar und können nicht auf irgendwelchen Stationen „untergehen“. Dadurch, dass wir ein regional klar umschriebenes Patientenkollektiv betreuen, sind epidemiologische Studien hochinteressant.